Ein Beispiel:
Auf der Webseite Bremsbacken.de werden Bremsbacken, Bremsscheiben und komplette Bremsanlagen verkauft. Sie überwachen den Google-Erfolg dieser Seite und stellen nach und nach die Verbesserung der Platzierung fest. Seit einige Tagen ist die Webseite bei den drei genannten Haupt-Keywords auf Platz 1. Die Besucherzahlen im Web Analytics haben sich aber nicht adäquat verbessert. Komisch, oder? Eines schönen Tages sind Sie bei einem Bekannten und führen dort die selbe Google-Suche durch. Voller Entsetzen bemerken Sie, daß die Seite nicht mehr unter den ersten 10 Plätzen zu finden ist. Also fahren Sie abends noch mal ins Büro und stellen beruhigt fest: alles wieder in Ordnung, wahrscheinlich nur ein vorübergehender Spuk.
Die Umwege:
Das Problem ist also klar. Obwohl eigentlich jeder Nutzer personalisierte Ergebnisse von Google bekommt, möchte man die Position ermitteln, die quasi allgemeingültig ist. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:
- Wenn man mit dem Google-Konto angemeldet ist, kann man das eigene Webprotokoll einsehen und einzelne Einträge oder das gesamte Protokoll löschen. Dazu auf “Webprotokoll” in der rechten oberen Navigation klicken.
- Wer nicht bei Google angemeldet ist kann über den selben Weg das Webprotokoll löschen oder einfach die Browser-Cookies löschen, um Googles bisher gesammelten Erfahrungen zurückzusetzen.
- In beiden Fällen gibt es noch die Möglichkeit mit dem URL-Parameter pws=0 eine einzelne Suchabfrage ohne Personalisierung zu starten,z. B. http://www.google.com/search?q=bremsbacken&pws=0
Soviel ist klar: obwohl es für angemeldete Benutzer bereits seit Jahren die personalisierte Suche gibt, hat sich durch das Webprotokoll für alle Nutzer ein schwer zu überwachendes SEO-Kriterium hinzugefügt. Die Suche mit pws=0 liefert zwar das allgemeingültigste Ergebnis und ist damit für die Rankingüberwachung relevant spiegelt aber nicht mehr genau das Ergebnis wieder, dass die meisten Benutzer zu Gesicht bekommen.
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